Hinweis

Osteoporose-Vorträge vor Hausärzten

Denosumab (Prolia) als neue medikamentöse Therapieoption bei Osteoprose

Vertebral Body Stenting (VBS) als neue chirurgische Therapieoption bei Osteoporose

Am Samstag hielten Dr. Günther Fuchs und Dr. Anu-Maaria Sandmair auf Einladung des Schwäbischen Hausärzte-Vereins e.V. (SHV) vor einem interessierten Fachpublikum Vorträge über neue Therapieoptionen in der Osteoprosebehandung.
 
Dr. FuchsIm ersten Vortrag stellte Dr. Fuchs zunächst die Häufigkeit der Volkskrankheit "Osteoporose" anhand der aktuellen Studienlage dar und anschließend die aktuellen Leitlinien für Diagnostik und Therapie. Nach wie vor ist die Knochendichtemessung in DXA-Technik ein wesentlicher Baustein in der Therapieentscheidung. Knochendichtemessungen und Diagnostik der Osteoporose nach den neuesten Kriterien werden in der Orthopädisch Chirurgischen Gemeinschaft Augsburg laufend und mit standardisierten Methoden durchgeführt.
Anschließend entführte Dr. Fuchs die Zuhörer in die winzige Welt des Knochenstoffwechsels auf zellulärer Ebene. Er stellte die Signalwege dar, welche knochenaufbauende Zellen (Osteoblasten) und Knochenabbauende Zellen (Osteoklasten) steuern. Von großer Bedeutung ist hier der sog. "RANK - RANK-Ligand - Osteoprotegerin (OPG) - Signalweg". Auf Basis dieses Signalweges ist seit dem 1. Juli 2010 ein neuer Wirkstoff mit dem Namen "Denosumab" in Deutschland zugelassen. Dieses neue Medikament mit dem Handelsnamen "Prolia" bietet einen völlig neuen Therapieansatz bei geringen Nebenwirkungen und ist so ein neuer hoffnungsvoller Pfeil im Therapieköcher der Osteoporosespezialisten.
Osteoporose
 
Im zweiten Vortrag stellte Frau Dr. Sandmair die neue chirurgische Technik des Vertebral Body Stenting (VBS) den hausärztlichen Kollegen dar. Sie kommt zum Einsatz wenn trotz medikamentöser Therapie ein Wirbelkörperbruch bei Osteoporose eingetreten ist. Mit dem neuen und eleganten Verfahren, das eine Weiterentwicklung bewährter Techniken darstellt, kann ein eingebrochener Wirbelkörper schonend wieder aufgerichtet und stabilisiert werden. Die Operation kann durch zwei kleine stichartige Narben am Rücken durchgeführt werden und erfordert lediglich einen Krankenhausaufenthalt von wenigen Tagen. Vorher schmerzgeplagte Patienten sind so häufig am nächsten Tag schon wieder schmerzfrei mobil.
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