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Gibt es noch Neues zum Thema Osteoporose? - Einblicke und Ausblicke

Am 15. Oktober 2016 fand im diako der 1. Augsburger Geriatrietag statt. Für Patienten, Ärzte und Therapeuten ermöglichte ein vielfältiges, buntes Programm mit Vorträgen, Workshops und Infoständen einen Einblick in das Thema Altersmedizin.

Speziell für Ärzte fand an diesem Tag eine Fortbildungsreihe zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Altersmedizin statt und stieß auf reges Interesse bei den Augsburger Ärzten. Dr. Fuchs brachte auf Einladung der Stadtklinik im diako den ärztlichen Kollegen die aktuellen Standards und die neuesten Trends zum Thema Osteoporose nahe. Obwohl das Krankheitsbild "Osteoporose" von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu den 10 wichtigsten Erkrankungen der Menschheit gezählt wird, ist anhand von Studiendaten weiterhin festzustellen, dass viele betroffene Patientinnen und Patienten unbehandelt bleiben!

Dabei ist Diagnostik und Behandlung der Osteoporose durch eine wissenschaftlich breit abgesicherte Leitlinie vorgegeben, die letztmals 2014 aktualisiert wurde. Neben der Messung der Knochendichte in sog. "DXA-Technik" fließen viele weitere Informationen in die Therapieentscheidung des behandelnden Arztes ein, beispielsweise vorangegangene Knochenbrüche, Sturzrisiko, vorliegen internistischer Erkrankungen oder Laborwerte.

Zur Behandlung stehen inzwischen eine ganze Reihe verschiedener Medikamente aus unterschiedlichen Wirkstoffklassen zur Verfügung. Ein neues und sehr wirksames Medikament wird voraussichtlich in den nächsten Jahren zusätzlich zur Behandlung eingesetzt werden können. Aber auch die Lebensführung hat einen wichtigen Einfluss auf das Risiko an Osteoporose zu erkranken. Sowohl das Entstehen eiDiako Augsburger Geriatrietagner Osteoporose als auch die Behandlung kann durch Ernährung und Sport günstig beeinflusst werden.

Neben Calcium und Vitamin D ist bei der Ernährung im höheren Lebensalter vor allem auf eine ausreichende Eiweißzufuhr zu achten! Muskulatur und Bewegungssicherheit ist in jedem Alter entscheidend für die selbstbestimmte Lebensführung. Beides lässt sich in jedem Lebensalter trainieren und verbessern! Dabei besteht ein enger Zusammenhang zwischen Muskelleistung und Knochenfestigkeit.

So lässt sich durch gezieltes Training auch das Risiko für Knochenbrüche senken. Zum Abschluss des Vortrages von Dr. Fuchs diskutierten Teilnehmer und Referenten noch Feinheiten unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten, so dass aus dem Patientenkreis der teilnehmenden Ärzte sicherlich kein Osteoporosepatient mehr unterversorgt nach Hause gehen wird.

Foto:
Dr. Fuchs mit der Veranstaltungsleiterin Dr. M. Brielmaier

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